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Staemmler

Das dialogische Selbst

Postmodernes Menschenbild und psychotherapeutische Praxis

2015. 440 Seiten, 7 Abb., geb.

Frank-M. Staemmler

  • Die vielen Stimmen der Psyche als Ressourcen in der Therapie

    Psychotherapeuten sind keine Detektive mit der Aufgabe, dem ‚wahren‘ Selbst ihrer Klienten auf die Spur zu kommen. Heute, aus postmoderner Sicht, ist das Selbst ein Prozess, der sich in der Kommunikation mit den Anderen immer wieder neu gestaltet. Es entsteht im jeweiligen Dialog der Person mit ihrer aktuellen Mit- und Umwelt und nimmt dabei vielfältige Formen an. Die Erfahrungen, die es in diesem Austausch macht, eignet es sich kreativ an und aktiviert dann zahlreiche psychische Prozesse, die an das Format der Dialoge mit den Anderen anknüpfen.

    Eine Psychotherapie, die diesem dialogischen Format des Selbst gerecht werden will, braucht ein Verständnis seiner Merkmale. Zur Unterstützung von Veränderungsprozessen benötigt sie adäquat zugeschnittene Vorgehensweisen.

    Der Autor, ein erfahrener Psychotherapeut und Ausbilder, zeichnet mit umfassender Kenntnis der philosophischen und psychologischen Literatur die Grundzüge des dialogischen Selbst: seine Prozesshaftigkeit, Bezogenheit, Leiblichkeit und Perspektivität sowie seine selbstreflexiven Kompetenzen der Sprache, des Gedächtnisses, der Ethik und der Spiritualität.

    Anhand vieler praktischer Beispiele erhalten Psychotherapeuten aller Schulen konkrete Anregungen für ihre Arbeit mit den Selbstgesprächen und mit den fantasierten Dialogen, die ihre Klienten im Dienste einer wirksamen Selbstregulation mit abwesenden Anderen führen.

    Keywords: Alterität, Entwicklung, Dialog, Dialogizität, inneres Sprechen, Komplexität, Konsistenzprinzip, kreative Aneignung, Leiblichkeit, Embodiment, Pluralität, Prozesshaftigkeit, Psychotherapie als sichere Notfallsituation, psychotherapeutische Technik, Selbst, Selbsttheorie, Situation, Verbundenheit

  • Dipl.-Psych. Dr. phil.

    Frank-M. Staemmler


    zum Autor

    Dr. Frank M. Staemmler, Dipl.-Psych., Psychotherapeut, Supervisor und Ausbilder am Zentrum für Gestalttherapie in Würzburg, dessen Mitbegründer er ist und wo er bis heute als Psychotherapeut tätig ist. Anerkennungen als Personzentrierter Psychotherapeut durch die GwG, als Gestalttherapeut durch die DVG, als Klinischer Psychologe durch den BDP sowie als Supervisor durch den BDP und die DVG.

  • ""Das dialogische Selbst" hilft zweifelsfrei, eine (für manchen neue) Sicht auf das "Selbst" zu gewinnen und sich dadurch neue Verhaltens- und Therapieoptionen zu erschließen. [...] Ich zähle das Werk mittlerweile zu meinen beruflichen Lieblingsbüchern."
    Dr.Dr.med. Herbert Mück: www.amazon.de, 29. Januar 2016.

     

    "Das Buch [...] nimmt die Leser/innen in einen ungezwungenen, ja angenehmen Argumentationsfluss auf, in dem der anspruchsvolle Stoff relativ leicht verständlich präsentiert wird. [Es] ist allen theoretisch und praktisch interessierten Therapeuten und Therapeutinnen und psychologischen Forschern/innen, insbesondere jenen, die den Begriff "Selbst" häufig verwenden, zu empfehlen."
    Mark Galliker: Newsletter Reader, www.pca-acp.ch.

     

    "ein Buch, das für jeden Gestaltpädagogen und Gestalttherapeuten dahingehend empfehlenswert ist, dass es zum kritischen Diskurs einlädt, sich wie beim Schwimmen am Beckenrand abzustoßen, um wieder Schwung für die eigene Gestalt-Bahn zu bekommen."
    www.amazon.de, 3. März 2016.

     

    "Aber bereits nach dem ersten Drittel fiel mir immer wieder auf, dass sich die Lektüre auf meine psychotherapeutische Arbeit auswirkte. Das hat mich natürlich zum Weiterdenken und Reflektieren angeregt."
    www.amazon.de, 19. Dezember 2015.

  • Ärztliche und Psychologische Psychotherapeuten, Berater, Psychiater, Studierende und Psychotherapeuten in der Ausbildung; eventuell auch Sozialarbeiter und Erzieher


Neuerscheinung vom
25. März 2015

D: € 49,99

A: € 51,40

ISBN:
978-3-7945-3114-1 (Print)
978-3-7945-6931-1 (eBook PDF)

€ 49,99

incl. MwST

excl. Versand