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Ploeger

Gewalt und Gehorsam

Die Dominanz des Machterlebens der Deutschen unter Hitler
Ein Buch gegen den Krieg

Mit einem Geleitwort von Gerd Rudolf

2017. 328 Seiten, 23 Abb., kart.

Andreas Ploeger

  • Die Deutschen unter Hitler: Mit Freude in den Untergang?

    Wie konnte ein diktatorischer Fanatiker wie Adolf Hitler es schaffen, dass ein ganzes Volk ihm und seiner aggressiven Ideologie bis an die Grenze der eigenen Vernichtung folgte?

    Der renommierte Psychiatrieprofessor Andreas Ploeger sieht eine der maßgebendsten Voraussetzungen für das Entstehen der Nazi-Diktatur in einer ganz bestimmten deutschen Wesensart, der „Dominanz des Machterlebens“. Präzise analysiert er, wie dieses unheilvolle Zusammenspiel von Befehl und Gehorsam als Folge einer autoritären Erziehung und Sozialisation entstehen konnte und auch die Nachkriegszeit sowie die Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich prägte.

    Was dieses Buch einzigartig macht, ist Ploegers Doppelperspektive: Selbst schon höheren Alters, gelingt es ihm, sein persönliches Erleben der Repression und der Indoktrination als Zeitzeuge der gesamten Bestrafungs-Diktatur Hitlers mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Psychiater, Psychologe und Psychoanalytiker zu verbinden. Originaldokumente wie Zeitungsartikel, aber auch Marschlieder der Nazikolonnen und „Fahnensprüche“ geben einen erschreckenden Eindruck des damals allgegenwärtigen Klimas aus Gewalterfahrung und -ausübung. Zudem spannt der Autor den Bogen bis hin zu den aktuell bedenklich erstarkenden nationalistischen Strömungen.

    Ein Buch, wertvoll nicht nur für Psychiater, Psychologen, Historiker, Soziologen und für eine kritische Aufarbeitung im Geschichtsunterricht, sondern allgemein verständlich und wichtig für jeden Einzelnen von uns, sowie in Zeiten der Trumps und Erdogans eine Warnung an die aktuelle Weltpolitik, damit sich das Geschehene  niemals wiederholt.

     

    Keywords: Psychologie, Nationalsozialismus, Hitler, Diktatur, autoritäre Erziehung, Zweiter Weltkrieg, NSDAP, Drittes Reich, Nachkriegszeit, Soziologie

  • Foto

    Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psychol.

    Andreas Ploeger


    zum Autor

    Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psychol. Andreas Ploeger, Arzt für Psychiatrie und Neurologie, Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie – Psychoanalyse. Emeritierter Inhaber des Lehrstuhls und ehemaliger Direktor der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Aachen. Seit Emeritierung psychiatrisch/psychotherapeutische Privatpraxis in Aachen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Publikationen zu Psychotherapie (insbesondere in Gruppen), therapeutischer Gemeinschaft, Menschen während und nach extremer Lebensbedrohung (Traumatologie) sowie Transsexualismus.

  • Psychologen, Historiker, Soziologen, interessierte Laien, politisch Aktive



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