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Guter Rat von der Stadt

Da mich meine Erkrankung auch in wirtschaftliche Not gebracht hat, habe ich
mich auf die Suche gemacht, wo es Beratungsstellen für arme Leute gibt. Bei der
Stadt wurde ich fündig. Die haben mir beispielsweise empfohlen, alle Belege für
krankheitsbedingte Kosten bestätigen zu lassen und aufzuheben (Taxiquittungen
von der Arztpraxis, Rezeptgebühren von der Apotheke, Zuzahlungen für physiotherapeutische Behandlungen von der Praxis etc.). Denn chronisch Kranke, die mehr als zwei Prozent ihres Nettoeinkommens innerhalb eines Kalenderjahres
für notwendige gesundheitliche Maßnahmen ausgeben, werden von der Krankenkasse auf Antrag in den Folgejahren von der Zuzahlung befreit. Die allgemein übliche Befreiungsgrenze spielt dann keine Rolle mehr.