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S. Brunner (1), D. Much (1), U. Amann-Gassner (1), H. Hauner (1)
(1) Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin, Technische Universität München
Der mögliche Nutzen einer mütterlichen Supplementierung mit langkettigen n-3-Fettsäuren („Fischöl“) während der Schwangerschaft für die kindliche Entwicklung ist seit Jahren Gegenstand intensiver Forschung. Der Schwerpunkt der ersten klinischen Studien lag auf den Auswirkungen einer Fischölgabe auf den Schwangerschaftsverlauf und die Geburt. Es folgten Studien mit dem Fokus auf der neurologischen Entwicklung und der möglichen Primärprävention allergischer Erkrankungen. Ein relativ neuer Aspekt im Zusammenhang mit Fischölsupplementierung während der Schwangerschaft ist dessen möglicher Einfluss auf die frühe Fettgewebsentwicklung der Nachkommen als Primärpräventionsstrategie gegen kindliches Übergewicht. Eine systematische Auswertung der verfügbaren Fachliteratur liefert keine überzeugenden Hinweise für den postulierten Nutzen einer Supplementierung mit Fischöl auf maternale und kindliche Parameter, sodass nach dem aktuellen Kenntnisstand eine generelle Supplementierung in der Schwangerschaft nicht empfohlen werden kann. Dies gilt auch für die alleinige Gabe von Docosahexaensäure (DHA).
Schwangerschaft, Fischöl, DHA, Supplementierung, Fettgewebsentwicklung
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I. Pabinger Hämostaseologie 2008 28 3: 130-134 | ||
| 2. | ||
M. Rauchfuß Ärztliche Psychotherapie 2007 2 2: 84-89 | ||
| 3. | ||
U. Amann-Gassner, H. Hauner Adipositas 2007 1 1: 17-24 | ||