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Y. Erim1; M. Beckmann1; S. Beckebaum2,3; C. Klein2,3; A. Paul3; W. Senf1
1Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Essen; 2Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, Universitätsklinikum Essen; 3Klinik für Allgemeinchirurgie, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Essen
Etwa 40% der Patienten, die für eine Lebertransplantation evaluiert werden, weisen eine Störung durch Alkohol auf. In der Beurteilung ihrer Eignung für eine Lebertransplantation sollten neben den allgemeinen Faktoren des psychosozialen Funktionierens wie beispielsweise psychische Vorerkrankungen, Gesundheitsverhalten und Compliance auch suchtspezifische Prädiktoren eines Rezidivs untersucht werden. Durch eine gruppentherapeutische Behandlung kann die Abstinenz verbessert und auf diese Weise die Wartezeit verlängert werden. Äthylglukuronid als ein innovativer Alkoholmarker ermöglicht eine größere Transparenz in der Beurteilung und Behandlung des Suchtverhaltens. Nach der Transplantation ist bei ca. 15% der Patienten ein Rückfall in den Alkoholkonsum zu erwarten. Annähernd 5% der Patienten haben im Rahmen der Lebertransplantation, insbesondere der Diagnosemitteilung, posttraumatische Belastungen entwickelt. Diese Daten machen deutlich, dass es sich bei den Lebertransplantationspatienten mit äthyltoxischer Leberzirrhose um eine Gruppe mit großem psychosomatischen Behandlungsbedarf handelt. Durch psychosomatisch-psychotherapeutische Interventionen können der Behandlungserfolg, die körperliche und die psychische Lebensqualität der Patienten verbessert werden.
Transplantation, Psychotherapie, Compliance, Rückfall, Alkoholstörungen
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Lucienne Hoffmann und Harald Gündel PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2008 12 2: 98-104 | ||
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S. Schulman Hämostaseologie 2008 28 3: 110-119 | ||
| 3. | ||
Jürgen Strehlau1, Martin Burdelski2 Kinder- und Jugendmedizin 2008 8 5: 299-302 | ||