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Integrierte Versorgung von Essstörungen - Ein Versorgungsprojekt des Netzwerk Essstörungen NEO und der AOK Baden Württemberg

Zeitschrift: Ärztliche Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
ISSN: 1862-4715
Ausgabe: 2008 (Vol.3): Heft 1 2008
Seiten: 33-40

Integrierte Versorgung von Essstörungen - Ein Versorgungsprojekt des Netzwerk Essstörungen NEO und der AOK Baden Württemberg

M. von Wachter 1, U. Brickwedde 2, A. Hendrischke1
1 Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, Aalen; 2 Nervenärztliche Praxis, Schwäbisch Gmünd

Stichworte

Essstörungen, Integrierte Versorgung, IV-Vertrag, Gesamtbehandlungsplan, Kooperation im Gesundheitswesen, sektorübergreifende Versorgung, integrierte ambulante Psychotherapie, neue Versorgungsformen

Zusammenfassung

Im Ostalbkreis/Württemberg ist im Jahr 2003 ein Kreis von Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern zusammengekommen, die seit langem in unterschiedlichen therapeutischen Settings mit essgestörten Patienten arbeiten. Die Intensivierung dieser interdisziplinären Zusammenarbeit hat zur Bildung eines „Netzwerk Essstörungen im Ostalbkreis NEO“ geführt. Erklärtes Ziel war es, die bestehenden Hilfs-, Beratungs- und Therapieangebote für anorexieund bulimiekranke Patienten besser aufeinander abzustimmen und zu koordinieren. Nach Jahren positiver Erfahrung mit dieser Vernetzung, sollte der angestrebten wirtschaftlichen und sektorübergreifenden Gesamtbehandlung mit einem IV-Vertrag eine stabile Grundlage gegeben werden. In längeren Verhandlungen konnte das Netzwerk Essstörungen im Ostalbkreis NEO e.V im März 2007 mit der AOK Baden-Württemberg einen integrierten Versorgungsvertrag abschließen, der den Einsatz und die Finanzierung fachübergreifender Kooperationsleistungen und Behandlungsmaßnahmen detailliert regelt. Damit können koordinierte multimodale Angebote für essgestörte Patienten im Sinne eines Gesamtbehandlungsplans nun auch im ambulanten Bereich realisiert werden.

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