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V. Köllner
Fachklinik für Psychosomatische Medizin, Mediclin Bliestal Kliniken
Tabakrauchen ist eine der am meisten verbreiteten und gleichzeitig gefährlichsten Verhaltensstörungen. In Deutschland sterben jährlich 110 000 bis 143 000 Menschen durch Tabakkonsum, Rauchen verkürzt das Leben um durchschnittlich 10 Jahre. Menschen, die in ihrer Biografie frühe Traumatisierung oder Vernachlässigung aufweisen, haben ein höheres Risiko, sich im Erwachsenenalter durch Rauchen selbst zu schädigen. Gut belegt ist auch der Zusammenhang zwischen Depression und Nikotinabhängigkeit. Psychotherapeutische Strategien haben sich als besonders wirksam bei der Tabakentwöhnung erwiesen. Insofern gehört es zu den Aufgaben der ärztlichen Psychotherapie, Menschen dabei zu unterstützen, aus der Tabakabhängigkeit herauszufinden und ihr selbstschädigendes Verhalten zu beenden.
Nikotinabhängigkeit, Raucherentwöhnung, Tabakabhängigkeit, motivierende Gesprächsführung, Stadienmodell der Veränderung
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D. Nowak, V. Bäuerle Nervenheilkunde 2004 23 9: 514- | ||
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C. G. Schütz, J. Bludau Nervenheilkunde 2007 26 6: 465-473 | ||
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N. Thürauf, J. Lunkenheimer, S. Bleich, B. Lunkenheimer Nervenheilkunde 2004 23 9: 509- | ||