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M. Neises1; D. Ditte2; A. Urbaniak3; W. Schulz2; G. Schmid-Ott4
1Hannover/Aachen; 2Institut für Psychologie, Technische Universität Braunschweig; 3Medizinische Hochschule Hannover; 4Abteilung Psychosomatik der Berolina Klinik, Löhne bei Bad Oeynhausen
Psychotherapie sowie komplementär-/alternativmedizinische Behandlungsmethoden (CAM) machen es Patientinnen mit Krebs einfacher, sich auf individuelle Art und Weise mit der Krankheit auseinandersetzen und darauf Einfluss nehmen zu können sowie die Lebensqualität zu verbessern. Selbsthilfegruppen spielen sowohl in der psychosozialen Versorgung krebskranker Frauen als auch in der Vermittlung von Informationen über Behandlungsmethoden eine wesentliche Rolle. Aus diesem Grund haben wir Leiterinnen von Selbsthilfegruppen für krebskranke Frauen (n=342) nach deren Einstellungen gegenüber Psychotherapie und Komplementär- bzw. Alternativmedizin befragt. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass Leiterinnen von Selbsthilfegruppen für krebskranke Frauen gegenüber psychotherapeutischen und komplementär- bzw. alternativmedizinischen Fragen recht offen sind. Ältere Personen und Personen mit einem niedrigeren Schulabschluss scheinen mit diesen Fragen jedoch überfordert zu sein. Gerade bei diesen Frauen sollten psychotherapeutische und komplementär- bzw. alternativmedizinische Fragen in Fortbildungsveranstaltungen verstärkt thematisiert werden. Künftige Forschung sollte nicht nur die Einstellungen untersuchen, sondern auch das Wissen sowie den Umgang mit psychologischen und psychotherapeutischen Aspekten einer Krebserkrankung.
Brustkrebs, Alternativmedizin, Einstellung, Frauengesundheit, komplementär- und alternativmedizinische Methoden (CAM), Komplementärmedizin, Selbsthilfegruppen
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A. Rohde Die Psychiatrie 2007 4 4: 237-244 | ||
| 2. | ||
H. Kaduszkiewicz1, B. Wiese2, H. van den Bussche1 Nervenheilkunde 2007 26 8: 670-678 | ||
| 3. | ||
E. Ernst Die Psychiatrie 2006 3 3: 157-165 | ||