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A. Niecke; Ch. Albus
Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Uniklinik Köln
Ende 2009 wurde in Deutschland eine kombinierte Behandlungs- und Versorgungsleitlinie zur unipolaren Depression publiziert, in der Psychotherapie eine zentrale Bedeutung hat. Bei akuter leichtgradiger Depression wird Psychotherapie als alleiniger therapeutischer Ansatz empfohlen. Bei mittelgradiger Depression ist eine Psychotherapie als gleichwertig mit einer Pharmakotherapie zu betrachten. Bei schwergradigen depressiven Störungen wird eine Kombinationsbehandlung aus beiden Verfahren empfohlen. Bezüglich der Wertigkeit spezifischer Psychotherapieverfahren werden diejenigen mit Evidenzbasierung empfohlen und deren Gemeinsamkeiten, wie die Bedeutung der Patient-Therapeut-Beziehung, betont. Forschungsbedarf besteht insbesondere hinsichtlich der Wirksamkeit von Psychotherapie bei somatischer Komorbidität.
Leitlinie, Psychotherapie, Depression, Komorbidität
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M. Teufel, G. Groß, K. E. Giel, S. Zipfel Ärztliche Psychotherapie 2008 3 1: 12-16 | ||
| 2. | ||
A. Pfennig, M. Bauer Die Psychiatrie 2006 3 1: 18-23 | ||
| 3. | ||
S. Beyenburg1,2, D. Schmidt 3 Nervenheilkunde 2004 23 1: 21- | ||