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H. Baumeister
Zentrum für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Suchtmedizin, AHG Klinik Münchwies
Die Abhängigkeit von Medikamenten mit Suchtpotenz stellt ein unterschätztes Problem in Deutschland dar. Eine hohe Dunkelziffer und mangelndes Problembewusstsein der Betroffenen sowie oft auch der Behandler (die wegen sonstiger Erkrankungen aufgesucht werden) erschweren die Weichenstellung für eine adäquate Therapie, die aus Entgiftung und Entwöhnung besteht. Psychotherapie unter Suchtmitteleinfluss misslingt, deshalb sollte eine Medikamentenabhängigkeit vor Therapiebeginn abgeklärt werden. Bei Vorliegen sollte zur adäquaten Therapie motiviert werden. Nach der Entwöhnung bildet die ambulante Psychotherapie ein wichtiges Element zur weiteren Bearbeitung der tiefer liegenden und die Abhängigkeit mit verursachenden psychischen Symptomatik.
Psychotherapie, Entwöhnung, Medikamentenabhängigkeit, Medikamentensucht, Benzodiazepine
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Lucienne Hoffmann und Harald Gündel PTT - Persönlichkeitsstörungen: Theorie und Therapie 2008 12 2: 98-104 | ||
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M. Neises1, D. Gadzicki2 Ärztliche Psychotherapie 2008 3 2: 89-95 | ||
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Ute Siebel-Jürges PDP - Psychodynamische Psychotherapie 2008 7 1: 51-56 | ||