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H. Feindel; M. Vogelgesang
AHG Klinik Münchwies, Zentrum für psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Suchtmedizin
Seit drei Jahrzehnten wird das pathologische Glücksspielen in den internationalen Diagnosemanualen aufgeführt, dennoch stellen sich dem Psychotherapeuten auch heute noch viele Fragen bezüglich seiner Behandlung, die ein hohes Ausmaß an therapeutischem Können erfordert. Zuerst werden in dem Artikel grundlegende Informationen zur Epidemiologie, den Diagnosekriterien, dem Erscheinungsbild und der Therapie des pathologischen Glücksspielens vermittelt. Die spezifische Versorgungssituation in Deutschland und aktuelle Entwicklungen, wie zum Beispiel der Staatsvertrag zum Glücksspielwesen werden diskutiert. Weiterhin werden geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Glücksspielern beschrieben, zum Beispiel späterer Beginn und schnellere Entwicklung der Erkrankung bei Frauen, ebenso wie auch höhere Traumatisierungsraten und vermehrte psychische Komorbidität. Die Unterschiede sowie damit verbunden eine differierende Funktionalität des Glücksspielens sollten in einer gendersensiblen Therapie Beachtung finden.
Therapie, Diagnostik, Frauen, Gender, Pathologisches Glücksspielen
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J. Kauffold Tierärztliche Praxis Großtiere 2008 36 3: 189-198 | ||
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S. Krüger1, P. Bräunig2 Nervenheilkunde 2008 27 3: 145-154 | ||
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J. Tóth, J. Hollerrieder Tierärztliche Praxis Supplement 2008 36 1: 39-44 | ||