Anzeige

Gesamtübersicht

Makuladegeneration und Charles-Bonnet-Syndrom

Zeitschrift: Ärztliche Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
ISSN: 1862-4715
Thema:

Kopf-Hals-Psychosomatik

Ausgabe: 2017 (Vol. 12): Heft 1 2017
Seiten: 21-24

Makuladegeneration und Charles-Bonnet-Syndrom

K.-H. Emmerich (1)

(1) Augenklinik, Klinikum Darmstadt GmbH, Darmstadt

Stichworte

Makuladegeneration, optische Halluzinationen, Zentralskotome

Zusammenfassung

Als Charles-Bonnet-Syndrom wird die Wahrnehmung von optischen Halluzinationen bei hochgradiger Sehschärfenherabsetzung bezeichnet, bei denen beidseitig überlappende Skotome bestehen (9, 10). Eine bedrängende Wahrnehmung durch die Patienten erfordert eine sorgfältige Abklärung und Betreuung. Die häufig besorgten Patienten und das familiäre Umfeld müssen darüber aufgeklärt werden, dass es sich hierbei nicht um eine psychische Erkrankung handelt. Eine medikamentöse Dauerbehandlung mit Antiepileptika kann eine deutliche Linderung der Symptome bieten. Durch die Erfolge der Anti-VGeF-Therapien sind Charles-Bonnet-Syndrome, die durch eine beidseitige altersassoziierte Makuladegeneration auftreten, glücklicherweise viel seltener geworden.


Ärztliche Psychotherapie 3/17: Behandlung der chronischen Depression

Die chronische Depression beginnt im Gegensatz zu episodischen depressiven Störungen häufig bereits...

Ärztliche Psychotherapie 2/2017: Neurologie in der Psychosomatik

Psychosomatische Störungen nehmen vor allem in den westlichen Industrienationen zu und stellen die...

„Ärztliche Psychotherapie“ feiert 10-jähriges Bestehen

Im Herbst 2006 erschien die erste Ausgabe der Fachzeitschrift „Ärztliche Psychotherapie“ im...