![]() |
|
S. Rehart (1), M. Henniger (1)
(1) Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Markus-Krankenhaus, Akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität Frankfurt a.M.
In den vergangenen Jahren zeichnet sich ab, dass die Prävalenz der Psoriasis-Arthritis mit 30Prozent der Psoriasis-Patienten wahrscheinlich höher und ihr Verlauf deutlich schwerer ist als bisher angenommen. Bei der medikamentösen Behandlung der Psoriasis-Arthritis konnten zwar durch den Einsatz der TNF-α-Inhibitoren große Fortschritte erzielt werden, die operative Therapie spielt jedoch weiterhin eine wichtige Rolle im Therapieregime. Die verschiedenen operativen Verfahren werden gelenkbezogen und stadienadaptiert eingesetzt. Aufgrund der Besonderheiten der Erkrankung und deren medikamentöser Behandlung gilt es, bestimmte Regeln zu beachten. Postoperativ ist mit einer höheren allgemeinen und lokalen Infektanfälligkeit sowie einer erschwerten Mobilisation insbesondere bei langjährigem Verlauf und generalisiertem Befall des muskuloskelettalen Systems zu rechnen. Die operative rheumaorthopädische Versorgung wird über eine besondere Ausbildung vermittelt und folgt etablierten Grundsätzen. Ausgewiesene Zentren bieten eine gezielte und hohe Qualität der operativen orthopädischen Rheumatologie an.
operative Therapie, perioperatives Management, Psoriasis-Arthritis
| 1. | ||
Th. Iber, JP. Roesner, GFE. Nöldge-Schomburg, DA. Vagts Die Medizinische Welt 2007 58 9: 435-441 | ||
| 2. | ||
J. Hensen, Th. Thomas, S. Köppen Die Medizinische Welt 2007 58 5: 222-227 | ||
| 3. | ||
R. Isenmann, D. Henne-Bruns Die Medizinische Welt 2004 55 1: 27- | ||