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M. Zänker (1)
(1) Evangelisch-Freikirchliches Krankenhaus und Herzzentrum Brandenburg in Bernau, Rheumazentrum Nord-Brandenburg, Abteilung für Innere Medizin (Gastroenterologie, Nephrologie, Rheumatologie)
Der therapeutische Plasmaaustausch ist als extrakorporales Blutreinigungsverfahren zur Elimination höhermolekularer Plasmabestandteile geeignet. Hierzu zählen u.a. pathogene Antikörper, Immunkomplexe, Kryoglobuline oder Leichtketten. Zu den durch randomisiert-kontrollierte Studien bestätigten Behandlungsindikationen gehören auch systemische Vaskulitiden mit schwerer Nieren- und/oder Lungenbeteiligung. Metaanalysen bisheriger Studien bestätigen die eindeutige Wirksamkeit des Plasmaaustausches bzgl. der Sicherung einer dialyseunabhängigen Nierenfunktion. Für die wirksame Beseitigung von Autoantikörpern sind fünf bis sieben Behandlungen innerhalb von sieben bis zehn Tagen optimal. Um nach der Apherese eine Resynthese der pathogenen Antikörper zu verhindern, ist eine synchronisierte immunsuppressive Therapie erforderlich. Der Plasmaaustausch kann, je nach Krankheitsbild, Stadium und Gerinnungssituation, gegen verschiedene Substituate erfolgen. Behandlungen mit FFP (Fresh Frozen Plasma) sind deutlich häufiger mit Nebenwirkungen verbunden als der Austausch gegen Albuminlösungen.
Vaskulitis, Glomerulonephritis, Apherese, Plasmaaustausch
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K. Thies1, B. Jacobsen2, A. von Altrock1, Ch. Förster3, W. Baumgärtner2, M. Ganter1 Tierärztliche Praxis Großtiere 2008 36 1: 20-26 | ||
| 2. | ||
P. Berlit Nervenheilkunde 2007 26 7: 578-584 | ||
| 3. | ||
A. Engelhardt Nervenheilkunde 2007 26 7: 567-571 | ||