Anzeige

Möglichkeiten und Grenzen der konservativen Frakturbehandlung im Kindes- und Jugendalter

Zeitschrift: Arthritis und Rheuma
ISSN: 0176-5167
Thema:

Kinderorthopädie

Ausgabe: 2017: Heft 5 2017
Seiten: 323-329

Möglichkeiten und Grenzen der konservativen Frakturbehandlung im Kindes- und Jugendalter

D. W. Sommerfeldt

Stichworte

Kinder, konservative Therapie, Frakturbehandlung, Unfallchirurgie

Zusammenfassung

Die konservative Therapie von Frakturen ist in der Unfallchirurgie seit den 1970er-Jahren gegenüber der operativen Frakturbehandlung zunehmend in den Hintergrund getreten. Besonders im Erwachsenenalter überwiegen meist die Vorteile eines operativen Vorgehens (schnellere Mobilisation und Frakturheilung, bessere und frühere Funktionswiederherstellung) die Nachteile (peri- und postoperative Komplikationen). Dies gilt in diesem Maße jedoch nicht für die Kinder- und Jugendtraumatologie, in der die konservative Frakturbehandlung nach wie vor einen hohen Stellenwert besitzt. Der weit überwiegende Teil von Frakturen im Kindes- und Jugendalter wird weltweit, aber auch in Deutschland, nach wie vor konservativ behandelt. Dadurch kommt dieser Subspezialität der Unfallchirurgie für die Standardvermittlung von konservativen Techniken der Frakturbehandlung ein hoher Stellenwert zu. Dennoch werden mehr und mehr Frakturen auch im Kindesalter operativ versorgt, was zum einen dem Wunsch von Patient, Eltern und Behandler nach sofortiger Korrektur einer Fehlstellung entgegenkommt, und zum anderen möglicherweise dem derzeitigen Vergütungssystem mit Bevorzugung kürzerer Hospitalisationszeiten und höherer operativer Fallzahlen entspricht. Im Folgenden werden körperabschnittsbezogen die Möglichkeiten und Grenzen der konservativen Behandlung von Frakturen im Kindes- und Jugendalter an Fallbeispielen erläutert, denn insbesondere beim Übergang zum Erwachsenenalter besteht beim Behandler häufig Unsicherheit über die Wahl des optimalen Behandlungsregimes für den individuellen Patienten.

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.
K.-H. Struzyna

Nervenheilkunde 2008 27 6: 553-560

2.
M. Schmid1*, A. Schielke2*, J. M. Fegert 3, T. Becker 2, M. Kölch3

Nervenheilkunde 2008 27 6: 521-526

3.

A. Längler 1, R. Herold 2, P. Kaatsch 3, R. Souchon 4, U. Creutzig5

Die Medizinische Welt 2008 59 3: 99-104



Arthritis + Rheuma 05/2017: Kinderorthopädie

Wie viele andere Spezialitäten in der Orthopädie und Unfallchirurgie, hat sich die Kinderorthopädie...

Biologische DMARDs in der rheumatologischen Pharmakotherapie

Biologika werden in vielen Fällen noch immer nicht in dem Maße eingesetzt, wie es für eine...

Tag der Rückengesundheit

Anlässlich des „Tages der Rückengesundheit“ am 15. März 2017 schenken wir Ihnen einen Artikel aus...