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R. Salgo (1), C. Worlicek (1), D. Thaçi (1)
(1) Klinik für Dermatologie und Venerologie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Die Schuppenflechte, eine chronisch-entzündliche Dermatose, betrifft zwei bis drei Prozent der kaukasischen Bevölkerung. Sie ist durch scharf begrenzte erythematöse Plaques mit silbrig-weißer Schuppung gekennzeichnet. 20 bis 30 Prozent der Patienten sind zusätzlich an einer Psoriasis-Arthritis erkrankt. In den vergangenen Jahren gilt die Aufmerksamkeit zunehmend den bei Schuppenflechte gehäuft auftretenden Komorbiditäten, wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus und Übergewicht. Die Therapie der Psoriasis muss individuell an die jeweilige Schwere und Aktivität der Erkrankung angepasst werden. Leichtere Formen können oft mit einer Lokaltherapie beherrscht werden, hierbei gilt es, Besonderheiten der verschiedenen anatomischen Regionen zu berücksichtigen. In der topischen Therapie werden neben den „klassischen“ Antipsoriatika wie Cignolin, die v.a. im stationären Bereich Anwendung finden, heute überwiegend Vitamin-D-Analoga und Kortikosteroide eingesetzt. Die Phototherapie zeigt gute Wirksamkeit, ist aber mit hohem zeitlichem Aufwand verbunden. Moderaten und v.a. schweren Formen sind die Systemtherapien vorbehalten. Die „konventionellen“ Systemtherapien wie Methotrexat, CSA, Retinoide und Fumarsäureester sind in den vergangenen Jahren durch die Biologika (Etanercept, Adalimumab, Infliximab, Ustekinumab) ergänzt worden. Bei der Auswahl der Systemtherapien müssen die Komorbiditäten und Komedikation der Patienten Beachtung finden. Gerade bei Psoriasis-Arthritis ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwingend notwendig.
Psoriasis, topische Therapie, Systemtherapie, Biologics
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M. Sticherling Kinder- und Jugendmedizin 2009 9 1: 23-30 | ||
| 2. | ||
M. Sticherling (1) Adipositas 2010 4 4: 171-175 | ||
| 3. | ||
Bernd Bonnekoh, Harald Gollnick Kinder- und Jugendmedizin 2003 3 3: 106-110 | ||