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Therapie der juvenilen idiopathischen Arthritis mit TNF-α-Antagonisten - Möglichkeiten und Grenzen

Zeitschrift: Arthritis und Rheuma
ISSN: 0176-5167
Ausgabe: Hefte von 2006 (Vol. 26): Heft 6 2006
Seiten: 355-363

Therapie der juvenilen idiopathischen Arthritis mit TNF-α-Antagonisten - Möglichkeiten und Grenzen

Gerd Horneff
Asklepios Klinik Sankt Augustin; Zentrum für Neonatologie und Allgemeine Pädiatrie

Stichworte

juvenile idiopathische Arthritis, Infliximab, Uveitis, Etanercept, Adalimumab

Zusammenfassung

Die Diagnose „juvenile idiopathische Arthritis“ steht für eine heterogene Gruppe von Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter mit den gemeinsamen Merkmalen einer chronischen Arthritis unklarer Ätiologie mit Unterschieden in der Verteilung und Anzahl betroffener Gelenke, im Auftreten extraartikulärer Manifestationen, wie z. B. einer chronischen Uveitis, und in der Prognose. Sowohl die Akuität auch das Risiko für einen persistierenden oder destruierenden Verlauf bestimmen Art und Notwendigkeit der medikamentösen Kombinationstherapie. Über eine profunde Entzündungshemmung ermöglichen neue Therapiestrategien unter Einsatz von Tumornekrosefaktor-α-Antagonisten der weit überwiegenden Mehrheit der Patienten bei überraschend guter Verträglichkeit eine Krankheitsverbesserung mit Verminderung subjektiver Beschwerden, Morgensteifigkeit, Gelenkschmerzen, Müdigkeit/Fatigue, Verhinderung von Knorpel- und Knochendestruktionen und Aufholwachstum. Nicht alle Manifestationen der juvenilen idiopathischen Arthritis lassen sich in gleicher Zuverlässigkeit behandeln, zudem bestehen Risiken und Limitierungen der Therapie. Die vorliegende Übersicht soll die aktuelle Situation des Einsatzes von Tumornekrosefaktor-α-Antagonisten bei der juvenilen idiopathischen Arthritis darstellen.

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