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W. J. Faßbender (1), H. G. Stracke (2)
(1) Abteilung für Innere Medizin, Hospital zum Hl. Geist Kempen, Akad. Lehrkrankehaus der Universität Düsseldorf; (2) Medizinische Klinik und Poliklink III, Universitätsklinikum Giessen und Marburg GmbH, Standort Giessen
Die Osteoporose ist eine Volkskrankheit, gesicherte Angaben zur Prävalenz und Versorgungsrealität dieser Erkrankung fehlten lange Zeit. Mittlerweile liegen aber die Ergebnisse der BoneEVA-Studie vor mit Angaben zur Prävalenz, Diagnosestellung und Behandlungsrealität. Die Datenanalyse ergab, dass bundesweit etwa 7,8 Millionen Menschen im Alter ab 50 Jahren an Osteoporose leiden. Damit ist rund ein Viertel der Bevölkerung dieser Altersgruppe betroffen. Etwa 83% davon sind Frauen. Die Prävalenz steigt bei beiden Geschlechtern im Alter stark an. Trotzdem ist die Wahrnehmung der Erkrankung Osteoporose in Deutschland gering. Die Diagnose wurde seltener gestellt als erwartet, nur ein Bruchteil der Osteoporose-Patienten erhielten eine spezifische Therapie. Trotz steigender Erkrankungsprävalenz nahm die Behandlungsprävalenz im Alter deutlich ab. Die Ergebnisse dieser Studie belegen, dass die medizinische Versorgung von Osteoporose-Patienten in Deutschland unbedingt verbesserungsbedürftig ist (8). Osteoporose ist dementsprechend eine häufige Diagnose in der hausärztlichen Praxis. Für die aktualisierte DVO-Leitline von 2009 wurden die Empfehlungen zu Diagnostik, Prävention und Therapie grundlegend neu überarbeitet. Die Leitlinie „Glukokortikoid-induzierte Osteoporose“ wurde in die Leitlinie integriert, ein völlig neues Kapitel der Leitlinie widmet sich der Prävention der Osteoporose und osteoporotischer Frakturen. Im Folgenden werden die Grundlagen der Diagnostik, Prävention und Therapie sowie die wichtigsten aktuellen Änderungen im Kontext der bisherigen Regelungen erläutert.
Leitlinien, Osteoporose, Postmenopausale Osteoporose, pathologische Fraktur
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N. Vasic, B. Connemann, R. C. Wolf Nervenheilkunde 2008 27 6: 565-576 | ||
| 2. | ||
A. Diefenbacher1, W. Gaebel2 Die Psychiatrie 2008 5 2: 101-108 | ||
| 3. | ||
W. Häuser Ärztliche Psychotherapie 2008 3 2: 96-101 | ||