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G. Treiber (1)
(1) Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie/Onkologie/Pulmonologie/Endokrinologie, Zollernalbklinikum, Balingen
Die gastroduodenale Ulkuserkrankung (PUD) wird durch zwei Risikofaktoren determiniert: die Helicobacter(H.) pylori-Infektion und medikamentös-toxische Ursachen wie ASS und NSAR. Die Zahl der Neuinfektionen mit H.pylori ist rückläufig, die Verordnung von ASS/NSAR steigt, sodass in westlichen Industrieländern bislang kein wesentlicher Rückgang der Ulkusprävalenz zu verzeichnen ist. Für die Diagnostik stehen invasive (bioptische) wie nicht-invasive Teste (Atemtest, Stuhltest) zur Verfügung. Die Ulkuskrankheit stellt eine obligate Eradikationsindikation für H.pylori dar. Die Primärtherapie mit einwöchigen Triple-Regimen aus Protonenpumpeninhibitor, Clarithromycin und Amoxicillin oder Metronidazol wurde jüngst um eine Kombination aus allen 4 genannten Substanzen ergänzt. Diese Quadrupeltherapie bietet gegenüber der Tripletherapie klare Vorteile, wobei es keine Rolle spielt ob die Gabe sequenziell oder gleichzeitig erfolgt. In der Sekundärtherapie kommen zunehmend Gyrasehemmer in Kombination mit Amoxicillin anstelle der früher häufiger verordneten Bismuth-Vierfachtherapie zum Einsatz. Diese Übersicht kommentiert ausführlich die in der neuen deutschen S3-Leitlinie genannten Empfehlungen und gibt darüber hinaus praktische Tipps für den klinischen Alltag.
ASS, NSAR, Helicobacter pylori, H.pylori, gastroduodenales Ulkus, Magenulkus, Duodenalulkus
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G. Lind-Albrecht arthritis + rheuma 2007 27 5: 272-278 | ||
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C. Eder1, U. Funke2, M. Schulze1, G. Lutze3, M. Zimmermann2, T. Praße2, G. Töpfer4 Hämostaseologie 2007 27 3: 163-176 | ||
| 3. | ||
K.-W. von Pape1, M. Dzijan-Horn2, J. Bohner1, M. Spannagl2, H. Weisser1, A. Calatzis2 Hämostaseologie 2007 27 3: 155-160 | ||