Anamnesegruppen als Einstieg in die Gesprächsführung und Arzt-Patient-Beziehung

Zeitschrift: Die Medizinische Welt – aus der Wissenschaft in die Praxis
ISSN: 0025-8512
Ausgabe: 2016 (Vol. 67): Heft 1 2016
Seiten: 9-13

Anamnesegruppen als Einstieg in die Gesprächsführung und Arzt-Patient-Beziehung

V. Köllner (1, 2), Y. Foltin (2), V. Speidel (3), A.-K. Müller (2, 4), J. Jäger (5)

(1) Rehazentrum Seehof der Deutschen Rentenversicherung, Teltow/Berlin; (2) Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes, Homburg/Saar; (3) Medizinische Klinik, Spital Thun, Schweiz; (4) Klinik für Allgemein-, Viszeral und Transplantationschirurgie, Westpfalz-Klinikum, Kaiserslautern; (5) Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes, Zentrum Allgemeinmedizin Homburg/Saar und Praxis für Allgemeinmedizin, Blieskastel

Stichworte

Arzt-Patient-Beziehung, Arzt-Patient-Kommunikation, Nationales longitudinales Mustercurriculum Kommunikation, Balintgruppenarbeit, Anamnesegruppen

Zusammenfassung

Im Anamnesegespräch werden nicht nur 60–80% der zur Diagnosestellung erforderlichen Daten gewonnen, sondern es prägt auch die Qualität der weiteren Arzt-Patient-Beziehung. In der Aus- und Weiterbildung kommt der Anamnese daher ein besonderer Stellenwert zu. Anamnesegruppen als von Studierenden selbstorganisierte Lehrveranstaltung haben auf diesem Gebiet eine lange Tradition – in den vergangenen 45 Jahren haben ca. 27 000 angehende Ärztinnen und Ärzte an ihnen teilgenommen. Lernziele sind die Verbesserung von Kommunikationstechniken, die Gestaltung und Reflektion der Arzt-Patient-Beziehung im Sinne von Michael Balint sowie die Auseinandersetzung mit der künftigen Rolle als Arzt. Als Best Practice Beispiel sind sie auch Bestandteil des Nationalen longitudinalen Mustercurriculums Kommunikation.

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