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V.-E. Kollenbaum (1, 2)
(1) Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Segeberger Kliniken GmbH, Bad Segeberg; (2) Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Zentrum für Integrative Psychiatrie ZIP gGmbH, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Depressive Erkrankungen sind ein Risikofaktor für die Entstehung und den Verlauf mehrerer körperlicher Erkrankungen. Für die Essenzielle Hypertonie lässt sich ein solcher Zusammenhang bislang nicht klar belegen. Für beide Krankheiten gilt jedoch gleichermaßen, dass sie (zumindest in bedeutsamen Unterformen) unter psychischer Belastung gehäuft auftreten und als Risikofaktoren für weitere Erkrankungen anzusehen sind. Entsprechend sollte geprüft werden, ob psychotherapeutische Behandlungsformen allein oder in Ergänzung zu anderen nicht-medikamentösen Behandlungen in Betracht kommen, eine Pharmakotherapie zu ergänzen oder sogar zu ersetzen, solange nicht eine Chronifizierung zur Irreversibilität der Veränderungen geführt hat.
Depression, Komorbidität, Essenzielle arterielle Hypertonie, Stresserkrankungen
| 1. | ||
A. Pfennig, M. Bauer Die Psychiatrie 2006 3 1: 18-23 | ||
| 2. | ||
S. Beyenburg1,2, D. Schmidt 3 Nervenheilkunde 2004 23 1: 21- | ||
| 3. | Synopse der psychotherapeutischen Behandlungsempfehlungen der S3-/Nationalen Versorgungs-Leitlinie Unipolare Depression | |
A. Niecke; Ch. Albus Ärztliche Psychotherapie 2011 6 3: 174-178 | ||