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M. Misfeld (1), H.-H. Sievers (1)
(1) Klinik für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
Der arterielle Hypertonus kommt bei der Entstehung, dem Verlauf und in Bezug auf die Prognose von Erkrankungen der Aorta eine Schlüsselrolle zu. Somit ist eine konsequente Blutdruckeinstellung und -überwachung bei Patienten mit unterschiedlichen Pathologien der Aorta unerlässlich. Neben dem akuten Aortensyndrom stellen Aortenaneurysmen die häufigsten Erkrankungen der Aorta dar. Therapieansätze beziehen sich neben der medikamentösen Behandlung auf die offene chirurgische Behandlung der akuten Typ-A-Dissektion und Aneurysmen der thorakalen Aorta und auf katheterinterventionelle Stentimplantationen bei umschriebenen Aneurysmen der deszendierenden thorakalen Aorta und der komplizierten Typ-B-Dissektion. Hybridverfahren kombinieren beide Ansätze. Indikationen zu chirurgischen oder interventionellen Behandlungen liegen als Richtwerte vor, müssen jedoch individuell auf das spezielle Krankheitsbild und die Begleiterkrankungen gesehen werden. Patienten mit Pathologien der thorakalen Aorta sollten in speziellen Zentren in Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Kollegen betreut werden.
Hypertonie, Aneurysma, Aorta, Aortenchirurgie
| 1. | ||
F. S. Keck Die Medizinische Welt 2008 59 1: 14-17 | ||
| 2. | ||
J. Scholze Adipositas 2007 1 2: 95-99 | ||
| 3. | ||
A. Wirth Adipositas 2007 1 2: 88-94 | ||