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Untersuchung zur Ernährungshygiene in einer Schulklasse

Zeitschrift:Die Medizinische Welt – aus der Wissenschaft in die Praxis
ISSN:0025-8512
Ausgabe:2009 (Vol. 60): Heft 11/12 2009
Seiten:389-391

Untersuchung zur Ernährungshygiene in einer Schulklasse

Die Aufnahme von Fremdpartikeln in den menschlichen Körper

T. Fischer (1), L. C. Fischer (2)

(1) Sachgebietsleiter Klinik / Klinische Pharmakologie, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; (2) Clara-Fey-Gymnasium, Bad Godesberg

Zusammenfassung

Parallel zum Erwerb des aid-Ernährungsführerscheins nahmen 20 Grundschulkindern an einer Studie teil, in der die Sauberkeit der Hände vor der Frühstückspause untersucht wurde. Von allen Schülern wurden Abdrücke der beiden Zeigefinger mit Hilfe einer selbst entwickelten „Tesafilmstreifen-Technik“ abgenommen. Die systematische Auswertung von deskriptiven Merkmalsgruppen erfolgte photographisch mittels eines Lichtmikroskops der Fa. Traveler. Insgesamt wiesen sieben Schülerinnen keine Partikelstraßen auf, sodass das weibliche Kollektiv ein besseres Ergebnis erreichte. Bei drei Grundschülern mit allergischen Grunderkrankungen fanden sich keine besonders stark verschmutzten Zeigefinger. Dabei könnte möglicherweise ein verändertes Adhäsionsverhalten von Fremdpartikeln eine ursächliche Rolle spielen. Insgesamt zeigen die Studienergebnisse die Bedeutung in der Schulung und Beachtung von hygienischen Regeln bereits im Grundschulalter.

Stichworte

Ernährungshygiene, Partikelstraßen, allergische Erkrankungen


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