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T. Fischer (1), L. C. Fischer (2)
(1) Sachgebietsleiter Klinik / Klinische Pharmakologie, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte; (2) Clara-Fey-Gymnasium, Bad Godesberg
Parallel zum Erwerb des aid-Ernährungsführerscheins nahmen 20 Grundschulkindern an einer Studie teil, in der die Sauberkeit der Hände vor der Frühstückspause untersucht wurde. Von allen Schülern wurden Abdrücke der beiden Zeigefinger mit Hilfe einer selbst entwickelten „Tesafilmstreifen-Technik“ abgenommen. Die systematische Auswertung von deskriptiven Merkmalsgruppen erfolgte photographisch mittels eines Lichtmikroskops der Fa. Traveler. Insgesamt wiesen sieben Schülerinnen keine Partikelstraßen auf, sodass das weibliche Kollektiv ein besseres Ergebnis erreichte. Bei drei Grundschülern mit allergischen Grunderkrankungen fanden sich keine besonders stark verschmutzten Zeigefinger. Dabei könnte möglicherweise ein verändertes Adhäsionsverhalten von Fremdpartikeln eine ursächliche Rolle spielen. Insgesamt zeigen die Studienergebnisse die Bedeutung in der Schulung und Beachtung von hygienischen Regeln bereits im Grundschulalter.
Ernährungshygiene, Partikelstraßen, allergische Erkrankungen