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K. A. Ponto (1), N. Matheis (1), G. J. Kahaly (1)
(1) I. Medizinische Klinik und Augenklinik, Universitätsmedizin Mainz
Schilddrüsenüberfunktionen sind in den meisten Fällen bedingt durch eine Autoimmunhyperthyreose vom Typ Morbus Basedow oder durch eine Autonomie der Schilddrüse (SD). Im Fall eines M. Basedow wird initial thyreostatisch behandelt, bei einer SD-Autonomie besteht die Indikation zur SD-Operation. Betarezeptorenblocker kommen zur symptomatischen Therapie in Frage. Serum-TSH und SD-Sonographie gelten als Standarddiagnostik, TSH-Rezeptor-Antikörper (TRAk) weisen spezifisch eine Immunthyreopathie nach. Kontrollparameter der SD-Funktion sind TSH, FT3 und FT4. Beim M. Basedow können prognostische Aussagen in Abhängigkeit von der Höhe der TRAk gemacht werden. Im Kindesalter ist eine thyreostatische Behandlung mit Methimazol Therapie primärer Wahl, in der Regel für 3–5 Jahre. Die Entwicklung einer Hyperthyreose in der Schwangerschaft ist kein Grund zur Interruptio, erfordert aber eine prompte Therapie um den Feten nicht zu gefährden. Propylthiouracil gilt als Thyreostatikum erster Wahl in der Schwangerschaft.
Hyperthyreose, Morbus Basedow, Radiojodtherapie, Thyreostatika
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