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E. Holm (1), B. Herberger (2), M. Koch (3), K. Schwenke (4)
(1) II. Medizinische Klinik, Universitätsmedizin Mannheim; (2) Musenhof Klinik Deidesheim; (3) Evangelisches Krankenhaus, Bad Dürkheim; (4) Chirurgische Klinik, Universitätsmedizin Mannheim
41 Probanden mit Übergewicht oder Adipositas beteiligten sich an einer 6– bis 12-wöchigen Studie zur zeitlichen Dynamik der Veränderungen des Körperfetts und der Körpermagermasse bei hypokalorischer proteinreicher Ernährung. Sie erhielten ein Mischkost-Frühstück (500 kcal) und zwei Mal täglich ein Konzentrat hydrolysierter Molkenproteinisolate mit hohem Gehalt an freien verzweigtkettigen Aminosäuren. Die pro Tag zugeführte Energie betrug 930 kcal. Daran waren Proteine mit 43%, Kohlenhydrate mit 40% und Fette mit 17% beteiligt. In Abständen von 7–14 Tagen erfolgten bioelektrische Impedanzanalysen. Das Ganzkörperwasser wurde nach Kotler et al. berechnet. Die Verluste an Körpergewicht und Körperfett erreichten bis zur 12. Woche 7,3 bzw. 5,0 kg (Mediane). Die Magermasse nahm bis zum Tag 24 um 1,1 kg ab und blieb dann unverändert. Wahrscheinliche Erklärungen für diese Konstanz der Magermasse sind 1. die Zusammensetzung des zugeführten Proteins, 2. Einflüsse der exogenen, proteingebundenen und freien Aminosäuren auf die Proteinkinetik und 3. eine Einsparung von Protein durch Bereitstellung von Vorläufersubstanzen der Glukoneogenese.
Körperzusammensetzung, Hypokalorische Ernährung, Proteinkonzentrat
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M. Flechtner-Mors Die Medizinische Welt 2006 57 4: 153-157 | ||