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J. Willert (1)
(1) Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie, Bergmannsheil, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum GmbH, Bochum
Der größte Teil der Patienten mit Hämorrhoidalleiden kann mit konservativen Maßnahmen ausreichend behandelt werden. Die korrekte Diagnose (Ausschluss ernsthafter Differenzialdiagnosen), die rechtfertigende Indikation zur Behandlung (Leidensdruck) und die stadiengerechte Einteilung sind entscheidend. Angestrebtes Ziel einer stadienorientierten Therapie ist die Linderung durch Wiederherstellung der Physiologie und Anatomie. Als Basismaßnahmen kommen kausal stuhlregulierende Maßnahmen und kurzfristig symptomatisch externe Proktologika zum Einsatz. Die Sklerosierung mittels Polidocanol im frühen Stadium erzielt bei einem hohen Prozentanteil der Patienten einen Erfolg, welcher allerdings nur Wochen bis Monate anhält. Die Anwendung der Gummibandligatur in den Stadien 1–3 liefert auch langfristig gute Ergebnisse. Die Verfahren können einfach und sicher ambulant durchgeführt werden.
Sklerosierung, konservative Therapie, Hämorrhoiden, Gummibandligatur
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J.-Chr. Wollmann Phlebologie 2004 33 2: 63-70 | ||
| 2. | ||
S. Kessler Die Medizinische Welt 2003 54 1: 12- | ||
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H. Krammer (1), S. Braun (2), A. Herold Die Medizinische Welt 2011 62 6: 286-290 | ||