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H. Kaduszkiewicz, H. van den Bussche
Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Direktor: Prof. Dr. med. Hendrik van den Bussche)
Wie sieht die Wirklichkeit der hausärztlichen Versorgung von Patienten mit kognitiven Störungen und Demenz aus? Diesbezüglich werden in diesem Beitrag ausgewählte Ergebnisse einer explorativen Untersuchung vorgestellt und vor dem Hintergrund der verfügbaren wissenschaftlichen Literatur diskutiert. Ob Hausärzte kognitive Defizite übersehen und die Diagnose einer Demenz zu selten stellen, ist auf Grund eines fehlenden Standards in Bezug auf die Diagnosestellung schwierig zu klären. Deutlich werden hingegen Hindernisse auf verschiedenen Ebenen, die die Diagnose einer Demenz erschweren, wie z. B. Tabuisierung kognitiver Defizite durch Ärzte und Patienten. Im therapeutischen Konzept werden externe Hilfsangebote wie Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen von den behandelnden Ärzten zu wenig in Anspruch genommen.
Demenz, Hausärztliche Versorgung, kognitive Beeinträchtigung
| 1. | ||
H. Kaduszkiewicz1, B. Wiese2, H. van den Bussche1 Nervenheilkunde 2007 26 8: 670-678 | ||
| 2. | ||
H. Förstl Die Psychiatrie 2008 5 1: 13-17 | ||
| 3. | ||
F. Erbguth, W. Dietrich Nervenheilkunde 2007 26 9: 759-762 | ||