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H. Walter
Nationales Referenzzentrum für Retroviren (NRZ), Institut für Klinische und Molekulare Virologie der Universität Erlangen-Nürnberg
Wie in der Bakteriologie sind Analysen auf die Wirksamkeit von viralen Inhibitoren mittlerweile ein integraler Bestandteil des antiretroviralen Therapie-Monitorings geworden. So sind Resistenztestungen für Inhibitoren der reversen Transkriptase und der viralen Protease vor Therapiebeginn und bei jeder Therapieumstellung als kassenärztliche Leistungen abrechenbar. Die hohe Anpassungsfähigkeit des Virus macht aber den Einsatz immer neuer Substanzen notwendig. So wurden innerhalb des vergangenen halben Jahres in Europa zwei Vertreter neuer Substanzklassen zugelassen: Maraviroc, ein Hemmer des CCR5-Korezeptors und Raltegravir, ein Integrasehemmer. Die geläufigen Methoden zur Resistenzerfassung decken diese Substanzklassen nicht ab, sodass eilig neue Verfahren entwickelt werden müssen. Besondere Eile war geboten bei der Entwicklung von Tests für den viralen Korezeptortropismus, der als Bestandteil der Zulassung Voraussetzung vor jeder Therapie mit Maraviroc ist. Derzeit stehen in zehn Laboratorien in Deutschland Verfahren zur Verfügung. Neben der relativ unaufwändigen Sequenzanalyse des viralen Genoms ist zusätzlich die Entwicklung funktioneller Verfahren vonnöten, die die Sequenzanalyse mit dem notwendigen Wissen um relevante Mutationen untermauern.
Diagnostik, HIV, CCR5-Korezeptor, Integrase
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J. Kauffold Tierärztliche Praxis Großtiere 2008 36 3: 189-198 | ||
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St. Taubert1, J. Loss2 Die Medizinische Welt 2008 59 3: 70-72 | ||
| 3. | ||
S. Krüger1, P. Bräunig2 Nervenheilkunde 2008 27 3: 145-154 | ||