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K. Wahlbeck1,2; F. Braddick3; A. Gabilondo3; D. McDaid4; G. Lang5; C. O’Sullivan6
1WHO, Regional Office for Europe, Copenhagen; 2Dept. of Psychiatry, Vaasa Central Hospital, Vaasa, Finland; 3Generalitat de Catalunya, Departament de Salut, Barcelona; 4LSE Health and Social Care and European Observatory on Health Systems and Policies, LSE, London; 5Forschungsinstitut des Roten Kreuzes, Wien; 6Scottish Development Centre for Mental Health, Edinburgh
Die psychische Gesundheit ist von zentraler Bedeutung für öffentliche Gesundheit und Wohlstand. Dennoch wurde die seelische Gesundheit erst Ende der 1990er Jahre erstmalig auf die politische Agenda gesetzt. Der Europäische Pakt für psychische Gesundheit und Wohlbefinden ist die jüngste politische Initiative der EU-Kommission im Bereich der psychischen Gesundheit. Sie hat die Förderung der seelischen Gesundheit und die Prävention psychiatrischer Erkrankungen zum Ziel, wobei man sich insbesondere auf fünf Schwerpunktbereiche konzentriert: Prävention von Depressionen und Suiziden; Jugend und Ausbildung; Arbeitsplatzgestaltung; ältere Menschen; Bekämpfung der Stigmatisierung und der sozialen Ausgrenzung. Der Pakt erfordert die Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedsstaaten und der Kommission, um die besten Vorgehensweisen zur Bewältigung der Probleme zu identifizieren und um Empfehlungen und Aktionspläne zu entwickeln. Der Pakt wird zurzeit über eine Reihe von Konferenzen zu den Schwerpunktbereichen implementiert. Das Europäische Parlament forderte 2009 eine „Europäische Strategie für psychische Gesundheit“ ein, es ist jedoch unklar, ob es in den Mitgliedsstaaten und der Kommission ausreichend Unterstützung für ein grundlegendes Strategiepapier gibt. Es wird jedoch erwartet, dass der Prozess der Implementierung 2011 während der ungarischen EU-Präsidentschaft in einen allgemeinen Referenzrahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit münden wird. Ungeachtet des Endergebnisses hat der andauernde Prozess bereits das Bewusstsein in Europa dafür gestärkt, dass etwas für die Förderung der seelischen Gesundheit getan werden muss.
Europäische Union, Politische Initiative zur psychischen Gesundheit, Förderung der psychischen Gesundheit, Verbesserung der psychischen Gesundheit
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K. Wahlbeck1, E. Jané-Llopis2, H. Katschnig3 Die Psychiatrie 2007 4 3: 141-145 | ||