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W. Hewer1; B. Eikelmann2
1Abteilung Gerontopsychiatrie und -psychotherapie Vinzenz von Paul Hospital, Rottweil; 2Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Klinikum Karlsruhe
Eine große Zahl epidemiologischer und klinischer Studien hat aufgezeigt, dass körperliche und psychische Symptome und Erkrankungen sowohl in der somatischen Medizin als auch in Psychiatrie und Psychotherapie überzufällig häufig gemeinsam auftreten. Die zunehmenden Erkenntnisse zu diagnostisch und therapeutisch relevanten somato-psychischen und psycho-somatischen Interaktionen haben die Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie (CL-Psychiatrie) in den letzten zwei Jahrzehnten auch in Deutschland an Bedeutung wachsen lassen. In dieser Übersicht werden aktuelle Entwicklungen in ausgewählten Arbeitsfeldern besprochen. Diese betreffen die wachsende Zahl psychisch Alterskranker in Allgemeinkrankenhäusern, die Potenziale hinsichtlich Früherkennung und -intervention substanzbezogener Störungen in der CL-Psychiatrie, sowie die Integration psychiatrischer und somatischer Angebote für Patienten mit schweren psychischen Störungen. Angesichts der in der gesamten Medizin an Bedeutung gewinnenden Interdisziplinarität stellt die CL-Arbeit einen wichtigen Schwerpunkt in Psychiatrie und Psychotherapie dar, der eine Brückenfunktion zur Somatik wahrnimmt und in Aus-, Fort- und Weiterbildung angemessen repräsentiert sein muss.
Abhängigkeitserkrankungen, Psychosomatische Medizin, Gerontopsychiatrie, Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie, Schwere Psychische Störungen
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D. Bodenstein Ärztliche Psychotherapie 2007 2 1: 25-28 | ||
| 2. | ||
E. Sobanski Nervenheilkunde 2006 25 6: 430-436 | ||
| 3. | ||
M. Haupt1; H. Gutzmann2 Die Psychiatrie 2011 8 4: 226-232 | ||