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S. Ruhrmann1; F. Schultze-Lutter2; J. Paruch1; J. Klosterkötter1
1Klinik & Poliklinik für Psychiatrie & Psychotherapie, Klinikum der Universität zu Köln; 2Universitäre Psychiatrische Dienste Bern,
Direktion Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bern, Schweiz
Die Prävention psychischer Störungen gilt auch bei Berücksichtigung aller therapeutischen Fortschritte als eine der vielversprechendsten Möglichkeiten zur erfolgreichen Verhinderung ungünstiger Erkrankungsverläufe. Der Paradigmenwechsel in der allgemeinen Präventionsforschung zugunsten einer indizierten, auf klinisch feststellbaren Risikoanzeichen beruhenden Prävention gibt der Psychiatrie hierzu einen ausgezeichneten konzeptionellen Rahmen. Im Bereich der Psychosen ist die Entwicklung besonders weit fortgeschritten. Die prädiktive Güte der auf dem Basissymptom-Konzept beruhenden und der Ultra-high-Risk-Kriterien ermöglichen die wissenschaftliche Untersuchung der Effektivität präventiver Maßnahmen, wobei die aktuelle Datenlage hierzu zwar vielversprechend ist, jedoch bei weitem noch keine abschließende Bewertung erlaubt.
Prävention, Schizophrenie, Psychose, Früherkennung, Prädiktion
| 1. | ||
N. Craddock Die Psychiatrie 2011 8 2: 82-90 | ||
| 2. | New diagnostic infrastructure for early intervention in psychiatry | |
P. McGorry Die Psychiatrie 2010 7 1: 5-10 | ||
| 3. | ||
J. Kauffold Tierärztliche Praxis Großtiere 2008 36 3: 189-198 | ||