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Prädiktion und Prävention psychischer Störungen am Beispiel der Psychosen

Zeitschrift:Die Psychiatrie - Grundlagen und Perspektiven
ISSN:1614-4864
Ausgabe:2009 (Vol. 6): Heft 4 2009
Seiten:213-220

Prädiktion und Prävention psychischer Störungen am Beispiel der Psychosen

S. Ruhrmann1; F. Schultze-Lutter2; J. Paruch1; J. Klosterkötter1

1Klinik & Poliklinik für Psychiatrie & Psychotherapie, Klinikum der Universität zu Köln; 2Universitäre Psychiatrische Dienste Bern,
Direktion Kinder- und Jugendpsychiatrie, Bern, Schweiz

Zusammenfassung

Die Prävention psychischer Störungen gilt auch bei Berücksichtigung aller therapeutischen Fortschritte als eine der vielversprechendsten Möglichkeiten zur erfolgreichen Verhinderung ungünstiger Erkrankungsverläufe. Der Paradigmenwechsel in der allgemeinen Präventionsforschung zugunsten einer indizierten, auf klinisch feststellbaren Risikoanzeichen beruhenden Prävention gibt der Psychiatrie hierzu einen ausgezeichneten konzeptionellen Rahmen. Im Bereich der Psychosen ist die Entwicklung besonders weit fortgeschritten. Die prädiktive Güte der auf dem Basissymptom-Konzept beruhenden und der Ultra-high-Risk-Kriterien ermöglichen die wissenschaftliche Untersuchung der Effektivität präventiver Maßnahmen, wobei die aktuelle Datenlage hierzu zwar vielversprechend ist, jedoch bei weitem noch keine abschließende Bewertung erlaubt.

Stichworte

Prävention, Schizophrenie, Psychose, Früherkennung, Prädiktion

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