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Die akute Phase nach Stammzelltransplantation – Blutungen und thrombotische Komplikationen

Zeitschrift:Hämostaseologie
ISSN:0720-9355
DOI:http://dx.doi.org/10.5482/ha-1176
Ausgabe:Hefte von 2012 (Vol. 32): Heft 1 2012 (1-86)
Seiten:56-62

Die akute Phase nach Stammzelltransplantation – Blutungen und thrombotische Komplikationen

L. Graf (1), M. Stern (1)

(1) Stem Cell Transplant Team and Division of Haematology, University Hospital Basel, Switzerland

Zusammenfassung

Die Transplantation autologer oder allogener hämatopoietischer Stammzellen ist Routine in der Therapie maligner und nicht maligner Knochenmarkserkrankungen. Die zytoreduktive Therapie vor Transplantation induziert in aller Regel eine schwere und prolongierte Zytopenie aller drei Blutzellreihen. Die Thrombozytopenie führt dabei zu einem erhöhten Risiko von Blutungskomplikationen. Dieses Risiko kann zusätzlich verstärkt werden durch Veränderungen der plasmatischen Gerinnung als Folge einer Tumorlyse oder nach einer Antikörpertherapie. Patienten nach Transplantation erleiden auch häufig thrombotische Komplikationen. Chemo- und Radiotherapie-induzierte Endothelschäden, Venenkatheter, Immobilisation und häufige Infektionen tragen alle zu einem erhöhten Risiko von Thrombosen bei. Diese Übersichtsarbeit diskutiert die Inzidenz und Risikofaktoren für Blutungs- und thrombotische Komplikationen nach Stammzelltransplantation. Dabei wird insbesondere auch auf Komplikationen eingegangen, welche spezifisch nach Transplantation auftreten, wie die diffuse alveoläre Hämorrhagie, die hämorrhagische Zystitis, die Venenverschluss-Krankheit, sowie die Transplantations-assoziierte Mikroangiopathie.

Stichworte

Stammzelltransplantation, diffuse alveoläre Hämorrhagie, hämorrhagische Zystitis, Venenverschlusskrankheit, transplantations-assoziierte Mikroangiopathie

DOI

http://dx.doi.org/10.5482/ha-1176

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