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Spätkomplikationen der Hämostase nach hämatopoietischer Stammzelltransplantation

Zeitschrift:Hämostaseologie
ISSN:0720-9355
DOI:http://dx.doi.org/10.5482/ha-1184
Ausgabe:Hefte von 2012 (Vol. 32): Heft 1 2012 (1-86)
Seiten:63-66

Spätkomplikationen der Hämostase nach hämatopoietischer Stammzelltransplantation

G. Stussi (1), D. A. Tsakiris (2)

(1) Division of Haematology, Oncology Institute of Southern Switzerland, Bellinzona, Switzerland; (2) Division of Haematology, Department of internal medicine, University Hospital Basel, Switzerland

Zusammenfassung

Die allogene und autologe hämatopoietische Stammzelltransplantation ist eine wichtige therapeutische Option für Patienten mit hämatologischen Erkrankungen. Komplikationen der Hämostase sind relativ häufig und verursachen eine beträchtliche Morbidität und Mortalität. Blutungen und Thrombosen treten am häufigsten in den ersten Wochen nach der Transplantation auf, es sind jedoch auch Fälle im späteren Verlauf der Transplantation beschrieben. Über hämostatische Komplikationen, die nach einem Jahr auftreten, existieren nur noch sehr wenige Daten. Bei Langzeit-Überlebenden Patienten nach allogener Stammzelltransplantation nimmt im Laufe der Zeit das Risiko für zerebro- und kardiovaskuläre Ereignisse deutlich zu. Das Risiko ist höher als in der Alters-adaptierten Allgemeinbevölkerung und in Patienten nach autologer Stammzelltransplantation.

Stichworte

venöse Thromboembolie, Hämostase, Atherosklerose, GvHD

DOI

http://dx.doi.org/10.5482/ha-1184

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