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Antikoagulation bei Vorhofflimmern

Zeitschrift:Hämostaseologie
ISSN:0720-9355
DOI:http://dx.doi.org/10.5482/ha-1186
Ausgabe:Hefte von 2012 (Vol. 32): Heft 1 2012 (1-86)
Seiten:37-39

Antikoagulation bei Vorhofflimmern

Eine neues Zeitalter hat begonnen

M. Moser (1), C. Bode (1)

(1) Innere Medizin III (Kardiologie und Angiologie), Universitätsklinik Freiburg

Zusammenfassung

In der klinischen Praxis ist Vorhofflimmern eine der häufigsten Indikationen für eine therapeutische Antikoagulation. Orale Vitamin-K-Antagonisten wie Marcumar sind zurzeit noch die Standardpräparate, um bei Patienten mit Vorhofflimmern und zusätzlichen thrombembolische Ereignisse zu verhindern. Allerdings sind diese Substanzen mit Nachteilen wie erhöhtem Blutungsrisiko und Einschränkung der Lebensqualität durch Interaktionen mit Nahrungsmitteln und anderen Medikamenten sowie durch häufige Messungen des INR verbunden. Die neuen Antikoagulanzien Apixaban, Rivaroxaban und Dabigatran wirken direkt gegen Gerinnungsfaktoren (FXa oder FIIa) und zeigen in klinischen Studien ein vielversprechendes Risiko/Nutzen-Profil im Vergleich zu Vitamin-K-Antagonisten. Durch ihre klinische Zulassung eröffnen sich neue therapeutische Perspektiven für Patienten mit Vorhofflimmern und Indikation zur Antikoagulation.

Stichworte

Vorhofflimmern, Rivaroxaban, Dabigatran, Neue Antikoagulanzien, Apixaban

DOI

http://dx.doi.org/10.5482/ha-1186

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