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Etablierte Antikoagulanzien der sekundären Hämostase – Vitamin-K-Antagonisten, Heparine

Zeitschrift:Hämostaseologie
ISSN:0720-9355
Ausgabe:Hefte von 2009 (Vol. 29): Heft 3 2009 (205-312)
Seiten:241-246

Etablierte Antikoagulanzien der sekundären Hämostase – Vitamin-K-Antagonisten, Heparine

E. Langer (1), S. Ziemer (1)

(1) Zentralinstitut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Charité Universitätsmedizin Berlin

Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund der Diskussion neuer Antikoagulanzien der sekundären Hämostase soll hier ein kurzer Überblick über die etablierte orale Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten und die parenterale Antikoagulation mit Heparin gegeben werden. Die Cumarinderivate Phenprocoumon, Warfarin und Acenocoumarol werden hinsichtlich ihres Handlings und ihrer Beinflussung durch pharmakogenetische und pharmakinetische Faktoren verglichen. Versuche, durch Vitamin-K-Supplementierung die Sicherheit der Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten zu erhöhen, werden kurz vorgestellt. Zu den Aspekten der Heparintherapie gehören Fragen der Dosis/Wirkungskontrolle, die noch nicht abschließend geklärt sind. Die Notwendigkeit, auch bei bewährten Präparaten auf relative und absolute Kontraindikationen zu achten, wird anhand von Beispielen erläutert.

Stichworte

Vitamin-K-Antagonisten, unfraktioniertes Heparin, niedermolekulare Heparine, Vitamin K

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