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Dopplersonographie und D-Dimer – Freund oder Feind?

Zeitschrift:Hämostaseologie
ISSN:0720-9355
DOI:http://dx.doi.org/10.5482/ha-1182
Ausgabe:Hefte von 2012 (Vol. 32): Heft 1 2012 (1-86)
Seiten:28-36

Dopplersonographie und D-Dimer – Freund oder Feind?

C. Riopel (1), H. Bounameaux (1)

(1) Division of Angiology and Haemostasis, Department of Internal Medicine, University Hospitals of Geneva and Faculty of Medicine

Zusammenfassung

Die Diagnostik der venösen Thromboembolie hat sich mit der Entwicklung standardisierter diagnostischer Algorithmen, die eine Beurteilung der klinischen Wahrscheinlichkeit, einen D-Dimer-Test und die Anwendung nichtinvasiver bildgebender Verfahren wie die Kompressionssonografie oder die CT-Angiografie einschließen, deutlich verbessert. Die Implementierung dieser strategischen Ziele hat die Verbesserung des Ressourceneinsatzes und des Ergebnisses beim Patienten zum Ziel. Der vernünftige Einsatz dieser diagnostischen Methoden erfordert eine genaue Kenntnis der geeigneten klinischen Bedingungen, unter denen jeder Test und jede Strategie effizient ist und sicher angewendet werden kann. Hierbei sind D-Dimer-Test und Kompressionssonografie als komplementär anzusehen: Ersterer wird vor allem zum Ausschluss einer VTE bei ausgewählten Patienten eingesetzt, Letzterer zur Bestätigung einer vorliegenden TVT. In dieser Übersicht werden Eigenschaften und der Einsatz des D-Dimer-Tests und der Kompressionssonografie bei Verdacht auf venöse Thromboembolie beurteilt.

Stichworte

Tiefe Venenthrombose, D-Dimer, Dopplersonografie, klinische Wahrscheinlichkeit

DOI

http://dx.doi.org/10.5482/ha-1182

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