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M. K. Bernhard (1), M. Landgraf (1), S. Syrbe (1), A. Merkenschlager (1)
(1) Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche Leipzig
In den vergangenen sechs Jahren wurden in Deutschland sechs neue Antikonvulsiva zugelassen: Pregabalin, Rufinamid, Zonisamid, Lacosamid, Stiripentol und Eslicarbazepinacetat. Teilweise handelt es sich um Substanzen, die über neue Mechanismen ihre erregungshemmende Wirkung entfalten, teilweise um die Weiterentwicklung bestehender Antikonvulsiva. Diese neuen Medikamente sind bislang entweder nur bei Erwachsenen oder als sogenannte Orphan Drugs nur sehr eingeschränkt zugelassen. Im Folgenden werden die genannten neuen Antikonvulsiva hinsichtlich ihrer Zulassungen, Wirkmechanismen und Nebenwirkungsprofile kurz charakterisiert. Die vor allem für Kinder und Jugendliche relevanten bisherigen Studiendaten werden genannt. Diese neuesten Antikonvulsiva dürften vor allem als Zusatztherapie auch in der Pädiatrie künftig vielversprechende Therapieoptionen bieten.
Zonisamid, Pregabalin, Lacosamid, Rufinamid, Eslicarbazepinacetat, Stiripentol, Orphan Drug
| 1. | Lacosamid, Eslicarbazepinacetat, Rufinamid und Stiripentol | |
S. Arnold (1), G. Kluger (2) Nervenheilkunde 2010 29 4: 191-198 | ||
| 2. | ||
D. Schmidt, B. Pohlmann-Eden, H. Stefan, C. E. Elger Nervenheilkunde 2007 26 1: 61-66 | ||
| 3. | ||
A. Hufnagel (1) Nervenheilkunde 2009 28 7: 476-480 | ||