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„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen”

Zeitschrift:Kinder- und Jugendmedizin
ISSN:1617-0288
Ausgabe:2010 (Vol. 10): Heft 5 2010
Seiten:296-298

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen”

(Matthias Claudius)

K. Schäfer (1)

(1) ADAC Service GmbH, Reisemedizinischer Informationsdienst

Zusammenfassung

Ganz offenbar geschieht auf Reisen genau das, was in Deutschland auch geschieht: Kinder bekommen vergleichsweise banale Infekte und verletzen sich. Möglicherweise geschieht das häufiger als zu Hause, was seinen Grund zum einen in einer größeren Unsicherheit bei Unternehmungen abseits der gut eingeschliffenen täglichen Routine haben dürfte. Zum anderen sind es aber ohne Zweifel auch hygienische Verhältnisse, infrastrukturelle Eigenheiten und teilweise völlig veränderte persönliche Aktivitäten, die sich in einer größeren Schadenshäufigkeit manifestieren können. Berücksichtigt man, dass Deutsche jedes Jahr millionenfach ins Ausland reisen und dass der ADAC mit über sieben Millionen Versicherten über die am ehesten repräsentativen Schadenszahlen verfügt, kann man erfreut feststellen, dass Urlaubsreisen bereits auf dem aktuell erreichten Vorsorgeniveau besonders für junge Menschen eine sehr sichere Art sind, die Welt kennenzulernen.

Stichworte

Hygiene, Medizinische Assistance, Versicherung

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