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Parasitosen

Zeitschrift:Kinder- und Jugendmedizin
ISSN:1617-0288
Ausgabe:2011 (Vol. 11): Heft 6 2011
Seiten:331-342

Parasitosen

R. Fölster-Holst (1)

(1) Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Zusammenfassung

Parasitismus ist weltweit verbreitet und beschreibt die Auseinandersetzung zwischen Wirt und Parasit. In den Entwicklungsländern zählt der Parasitismus zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen; er sollte jedoch auch in den wohlhabenden Industrieländern in die differenzialdiagnostischen Überlegungen einbezogen werden, da die Erweiterung des Tourismus und die Klimaerwärmung mit einer Zunahme des Kontaktes zu Parasiten verbunden sind. Parasiten besiedeln die menschliche Haut dauerhaft (Beispiele: Krätzemilben, Kopfläuse) oder zeitweise (Beispiele: Wanzen, Flöhe, Zecken, Erntemilben, Zerkarien). In der Kindersprechstunde sind Parasitosen häufig gestellte Diagnosen, die im Wesentlichen Pediculosis capitis, Skabies, Insektenstichreaktionen einschließlich der Hautreaktionen auf Stiche durch Mücken, Wanzen und Flöhe sowie Trombidiosen und Zerkariendermatitiden beinhalten.

Stichworte

Krätzemilben, Kopfläuse, Wanzen, Flöhe


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