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Adipogene Umweltfaktoren

Zeitschrift: Kinder- und Jugendmedizin
ISSN: 1617-0288
Thema:

Adipositas im Kindes- und Jugendalter

Ausgabe: 2015 (Vol. 15): Heft 4 2015
Seiten: 267-271

Adipogene Umweltfaktoren

Welche Chance haben Verhältnis-modifizierende Präventionsansätze?

T. Lipek (1, 2), U. Igel (3), R. Gausche (1, 4), K. Schubert (5), D. Molis (6), G. Grande (3), W. Kiess (1, 2)

(1) Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche, Universitätsklinik Leipzig; (2) Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE); (3) HTWK Leipzig, Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften; (4) CrescNet gGmbH, Leipzig; (5) Stadt Leipzig, Dienststelle Gesundheitsförderung; (6) AOK PLUS, Dresden

Stichworte

Prävention, Adipositas, Intervention, Review, Verhältnisse, Setting

Zusammenfassung

Adipositas im Kindes- und Jugendalter ist weiterhin eine bedeutende Belastung für unsere Gesellschaft und Gesundheitssysteme. Präventions- und Behandlungsprogramme haben häufig das Problem, in edukativen Ansätzen, die soziale Ungleichheit in der Krankheitsverteilung zu verstärken. Basierend auf Übersichtsarbeiten haben wir solche Interventionsansätze herausgearbeitet, welche einen Fokus auf umweltbezogene Modifikationen legen. Bespielhaft sind Anreize zu körperlicher Aktivität durch Verbesserung der Verkehrsinfrastuktur für Fußgänger und Radfahrer und Unterstützung ausgewogener Ernährung in Schulen zu nennen. Diese und andere Interventionen werden auf ihren potenziellen Nutzen hin untersucht. Bei insgesamt geringer Effektstärke auf den BMI sehen wir vor allem Vorteile für eine verteilungsgerechte Gesundheitsförderung, welche die sozioökonomischen Ursachen der Adipositas im Kindes- und Jugendalter berücksichtigt.

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2.

B. Jödicke (1), B Jödicke, S. Wiegand

Adipositas 2017 11 3: 146-153

3.

S. Engeli (1)

Adipositas 2017 11 2: 69-75



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