Anzeige

Gesamtübersicht

Praktische Aspekte der subkutanen Immuntherapie

Zeitschrift:Kinder- und Jugendmedizin
ISSN:1617-0288
Ausgabe:2009 (Vol. 9): Heft 7 2009
Seiten:383-386

Praktische Aspekte der subkutanen Immuntherapie

Wer, wann, womit, wie lange?

M. Kopp (1)

(1) Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg

Zusammenfassung

Die spezifische Immuntherapie ist die einzige kausale Therapieoption in der Behandlung allergischer Erkrankungen. Da die meisten allergischen Erkrankungen wie Nahrungsmittelallergien, atopische Dermatitis, Asthma bronchiale und allergische Rhinokonjunktivitis ihren Anfang in den ersten Lebensjahren nehmen, liegt es nahe, in diesem Zeitraum eine spezifische, gegen die allergische Komponente gerichtete Therapie zu beginnen. Studien aus den letzten Jahren weisen darauf hin, dass durch eine subkutane Immuntherapie (SCIT) die Ausbreitung neuer Sensibilisierungen (das „Spreiten“) eingeschränkt werden kann. Auch das spätere Auftreten eines Asthma bronchiale bei Kindern mit allergischer Rhinokonjunktivitis (der sog. „Etagenwechsel“) kann durch eine frühzeitige SCIT signifikant reduziert werden. In diesem Übersichtsartikel werden die Indikation zur subkutanen Immuntherapie (wer und wann?) und die praktischen Aspekte der Durchführung (womit? wie lange?) auf dem Hintergrund aktueller Daten dargestellt.

Stichworte

Asthma bronchiale, Subkutane spezifische Immuntherapie, allergische Rhinitis

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.

R. Fischer

Die Medizinische Welt 2007 58 7: 348-350

2.

J. M. Herrmann, V. Kleine-Tebbe

Die Medizinische Welt 2003 54 3: 42-

3.

Christian Schröter

Kinder- und Jugendmedizin 2004 4 5: 183-187



Artikel

Sie haben 5 Artikel in ihrem Warenkorb.