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Bildgebende Thoraxdiagnostik

Zeitschrift:Kinder- und Jugendmedizin
ISSN:1617-0288
Ausgabe:2010 (Vol. 10): Heft 6 2010
Seiten:350-359

Bildgebende Thoraxdiagnostik

Wann ist ein Röntgenbild sinnvoll und wann nicht?

L. Ritter (1), W. Hirsch (1), R. Böhm (2), W. Kiess (3), I. Sorge (1)

(1) Abteilung Pädiatrische Radiologie, Universitätsklinikum Leipzig; (2) Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Leipzig; (3) Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Leipzig

Zusammenfassung

Pulmonale Erkrankungen sind nicht nur in der Neonatalperiode wesentlich an der Morbidität im Kindesalter beteiligt. Ca. 50 % aller konventionellen Röntgenleistungen einer kinderradiologischen Abteilung betreffen die Thoraxorgane. Für den Kinderarzt bzw. Kinderchirurgen ist es daher wichtig zu wissen, welche der bildgebend-diagnostischen Modalitäten die klinische Fragestellung am besten beantwortet und die therapeutische Entscheidungsfindung am besten unterstützt. Zudem ist die Entscheidung zur Bildgebung auch unter Gesichtspunkten der Strahlenhygiene und der Wirtschaftlichkeit zu treffen. Neben dem über Jahrzehnte bewährten konventionellen Röntgen stehen inzwischen die anderen Bildgebungsverfahren (CT, MRT, Sonografie) alternativ oder ergänzend zur Verfügung. Deren Indikationen sowie Vor- und Nachteile müssen auch dem Nicht-Radiologen bekannt sein. In der folgenden Übersicht werden diese Verfahren hinsichtlich ihrer diagnostischen Wertigkeit gewichtet, mit dem Ziel, dem Pädiater und Kinderchirurgen eine Hilfe bei der Auswahl der geeigneten Methode zu geben.

Stichworte

MRT, CT, Sonografie, Pulmonale Erkrankungen, bildgebende Thoraxdiagnostik, Röntgen-Thorax

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