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S. Lau (1)
(1) Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité - Universitätsmedizin Berlin
Atopische Erkrankungen wie das atopische Ekzem, die Nahrungsmittelallergie, das allergische Asthma und die allergische Rhinokonjunktivitis sind häufig im Kindesalter. Allergieprävention wird von vielen Eltern und behandelnden Ärzten angestrebt, auch gibt es seit 2009 eine neue S3-Leitlinie zur Allergieprävention, aber es gibt letztendlich nach wie vor keine 100-prozentige Vorbeugung. Die epidemiologischen Studien der letzten beiden Jahrzehnte suggerieren, dass genetische und epigentische Faktoren die Hauptrolle bei der Entwicklung allergischer Erkrankungen spielen. Hierbei modulieren veränderte Umweltfaktoren wie z. B. die Ernährung oder der Kontakt zu Mikroorganismen das An- und Abschalten von proentzündlichen oder entzündungshemmenden Genen, sodass trotz gleichbleibender DNA in einer veränderten Umwelt bestimmte Gene mehr oder weniger zum Tragen kommen und die Prävalenz von inflammatorischen Erkrankungen zunimmt. Im folgenden Artikel wird ein Überblick über die Datenlage hinsichtlich Allergieprävention und Risiko- bzw. protektiver Faktoren gegeben.
Allergieprävention, atopisches Ekzem, atopische Erkrankungen, Nahrungsmittelallergien, allergisches Asthma, allergische Rhinokonjunktivitis
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Gisela Heyer1, Martin K. Kägi2 Kinder- und Jugendmedizin 2007 7 5: 284-289 | ||
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Vera Mahler Kinder- und Jugendmedizin 2007 7 5: 279-283 | ||
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K. V. Grüßer (1), M. Sticherling (1) Kinder- und Jugendmedizin 2011 11 6: 323-329 | ||