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U. Miehe (1), F. Prenzel (1)
(1) Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche Leipzig
Der Ausdruck „Anaphylaxie“ beschreibt eine schwere, lebensbedrohliche generalisierte oder systemische Hypersensitivitätsreaktion. Symptome einer Anaphylaxie können innerhalb von Sekunden bis Minuten nach Allergenkontakt auftreten. Sie manifestieren sich an Haut, Atemwegen, kardiovaskulärem System, Gastrointestinaltrakt und ZNS. Im Kindes- und Jugendalter sind Nahrungsmittel gefolgt von Insektenstichen und Medikamenten die häufigsten Auslöser einer anaphylaktischen Reaktion. Eine schnelle Diagnosefindung sowie die frühe Therapieeinleitung sind der Schlüssel für ein erfolgreiches Management der Anaphylaxie. Bei der Akuttherapie der Anaphylaxie ist Adrenalin das wichtigste Medikament. Es ist daher ein herausragender Bestandteil des Notfallsets, welches Patienten nach einer anaphylaktischen Reaktion erhalten. Ein sicherer Umgang mit dem Notfallset ist essenziell und muss im Rahmen von wiederholten Schulungen geübt werden.
Anaphylaxie, Adrenalin, Notfallset
| 1. | Symptome, Auslöser und Therapie | |
S. Hompes (1), K. Beyer (2), A. Köhli (3), K. Nemat (4), K. Scherer (5), L. Lange (6), E. Rietschel (7), T. Reese (8), M. Worm (1) Kinder- und Jugendmedizin 2009 9 7: 393-399 | ||