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N. Heinrich (1), T. Löscher (1)
(1) Abt. für Infektions- und Tropenmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München
Infektionskrankheiten sind eine wichtige Morbiditätsursache bei Reisen in tropische Entwicklungsländer. Globalisierung, Klimawandel, Entwaldung und andere Faktoren, die mit einer Veränderung der Ökologie von Erregern und Vektoren einhergehen, beeinflussen die Epidemiologie reiseassoziierter Infektionen. Dies ist sowohl bei der Behandlung importierter Erkrankungen als auch bei der reisemedizinischen Beratung bedeutsam. Die häufigsten Erkrankungen bei Tropenreisen sind Gastroenteritiden, die vor allem bei Kindern schwer verlaufen können. Daneben sind je nach Symptomatik und epidemiologischer Situation zahlreiche weitere Erkrankungen zu berücksichtigen. Auch Unfälle sind häufige Ursachen von schwerer Erkrankung und Tod auf Reisen. Darauf sollte bei der Beratung hingewiesen werden.
Dengue-Fieber, Malaria, Tropen, Reiseassoziierte Erkrankung, Gastroenteritis
| 1. | ||
A. Stich Die Medizinische Welt 2006 57 7: 330-334 | ||
| 2. | ||
O. Wichmann Die Medizinische Welt 2006 57 7: 319-324 | ||
| 3. | Mögliche Risiken und Vorbeugung | |
B. Flörchinger (1) Die Medizinische Welt 2011 62 4: 190-194 | ||