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Bildgebende Verfahren in der Diagnostik von Demenzerkrankungen

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Kognitive Störungen bei neurologischen Erkrankungen
Update Neurologie

Ausgabe: 2010: Heft 11 2010 (705-796)
Seiten: 758-760

Bildgebende Verfahren in der Diagnostik von Demenzerkrankungen

F. Jessen (1)

(1) Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Bonn

Stichworte

PET, MRT, Demenz, Alzheimer

Zusammenfassung

Die zerebrale Bildgebung hat in der ätiologischen Diagnostik von Demenzerkrankungen die Funktion z. B. chirurgisch behandelbare Ursachen einer Demenz aufzudecken. Zusätzlich trägt sie zur Differenzialdiagnose von primären Demenzerkrankungen bei. Neurodegenerative Erkrankungen sind durch typische Atrophiemuster gekennzeichnet. Vaskuläre Läsionen können sensitiv mit der MRT erfasst werden. Zahlreiche neue MRT-Verfahren befinden sich in der klinischen Entwicklung. Als nuklearmedizinisches Verfahren ist insbesondere die 18F-Fluordesoxyglukose (FDG)-PET wertvoll. Die zukünftige klinische Relevanz von Amyloid-PET wird mit großer Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein.

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