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E. Hildt (1), A. G. Franke (2), K. Lieb (2)
(1) Philosophisches Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; (2) Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz
Gegenstand und Ziel: Untersuchung der Informationsquellen und der Akzeptanz von pharmakologischem Neuroenhancement (PN) unter Studierenden. Material und Methoden: Es wurden 18 gesunde, Stimulanzien zum PN konsumierende Studierende zu Informationsquellen und Akzeptanz durch deren Peergroup in Face-to-face-Interviews befragt. Die Interviews wurden transkribiert und mittels Qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Ergebnisse: Die Peergroup von Studierenden spielt eine zentrale Rolle in Bezug auf Informationsquellen und Konsum von PN. Allerdings differenzieren die Konsumenten von Stimulanzien zum PN bezüglich Akzeptanz unter den Mitgliedern ihrer Peergroup und sprechen zumeist nur mit denen offen darüber, die selbst PN betreiben oder eine liberale Einstellung gegenüber PN aufweisen. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Informationen über PN unter Studierenden selektiv und „unter der Hand“ weiter gegeben werden. Dadurch vermeiden die Studierenden kritische Diskussionen mit anderen. Zudem begünstigt dies möglicherweise eine unkritische Ausbreitung des PN innerhalb der Peergroup. Daher bedarf es gezielter Aufklärung und Interventionen bezüglich des gesundheitsgefährdenden Gebrauchs von Stimulanzien und weiteren Substanzen zum PN.
Akzeptanz, Information, Pharmakologisches Neuroenhancement, (Psycho-)Stimulanzien, Peergroup
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W. Vanscheidt(1), R. Kohnen (2), I. Achhammer (3) Phlebologie 2004 33 1: 24-28 | ||
| 2. | ||
A. Wollny1, M. Rieger2, S. Wilm1,2 Phlebologie 2008 37 1: 20-26 | ||
| 3. | ||
M. Arends 1 , J. Cordes 1 , U. Müller2 Nervenheilkunde 2006 25 8: 674-676 | ||