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G. Kleppmeier (1)
(1) Schön Klinik München Schwabing, Abteilung für Neurologie und klinische Neurophysiologie, Parkinson-Spezialklinik, Abteilung Neurologische Rehabilitation und Frührehabilitation
Der demografische Wandel in Deutschland bedingt eine zunehmende Zahl älterer und ältester Patienten. Evidenzbasierte Studien zur Kombinationstherapie im Alter sind meist nicht verfügbar. Mit dem Alter steigt die Anzahl multimorbider und chronisch kranker Menschen, bei deren Behandlung funktionelle Einschränkungen sowie veränderte physiologische Voraussetzungen zu berücksichtigen sind. Eine Einschränkung der Nierenfunktion ist bei der Arzneimitteltherapie besonders zu beachten. Multimorbidität führt zur Polypharmazie mit schwer kalkulierbaren unerwünschten Arzneimittelwirkungen und Interaktionen. Insbesondere ist eine Gefährdung durch Stürze und delirante Episoden zu befürchten. Entscheidend wichtig ist die klare Indikationsstellung unter Vermeidung potenziell inadäquater Arzneistoffe und gefährlicher Kombinationen. Es sollte eine klare therapeutische Zielsetzung und Hierarchisierung unter Berücksichtigung der Gesamtprognose des Patienten erfolgen. Die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Therapie muss im Verlauf sorgfältig beobachtet werden.
Polypharmazie, Altersmedizin, Multimorbidität, Nutzen-Risiko-Analyse
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F. Häßler, J. Buchmann, O. Reis Nervenheilkunde 2005 24 9: 811- | ||
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A. Choudhury (1), T. Brabant (1) Die Medizinische Welt 2011 62 5: 244-249 | ||
| 3. | ||
B. Löwe; C. Spitzer Ärztliche Psychotherapie 2011 6 3: 163-167 | ||