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Gesamtübersicht

Interkulturelle Trainings als Baustein der interkulturellen Öffnung in der psychosozialen Versorgung

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Akkulturationsstrategien von Migranten, aktuelle Versorgungsaspekte und gesundheitliche Perspektiven

Ausgabe: 2014: Heft 6 2014 (405-492)
Seiten: 445-450

Interkulturelle Trainings als Baustein der interkulturellen Öffnung in der psychosozialen Versorgung

Bedarfe, Konzepte, Beispiele und Entwicklungen

M. Mösko (1)

(1) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Stichworte

Interkulturelle Kompetenz, psychosoziale Versorgung, interkulturelle Öffnung, Interkulturelles Training

Zusammenfassung

Als ein Instrument zur Überwindung der Zugangs- und Behandlungsbarrieren von Patienten mit Migrationshintergrund im Gesundheitssystem dienen interkulturelle Trainings mit dem Ziel der Steigerung der interkulturellen Sensibilität und Kompetenz der Behandler. Es werden die Bedarfe solcher Maßnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven, deren konzeptuelle Bandbreite sowie bisherige Wirksamkeitsstudien beschrieben. Ferner werden zwei im Rahmen unterschiedlicher Forschungsprojekte durchgeführte und evaluierte interkulturelle Trainings vorgestellt. Bei einem handelt es sich um eine Inhouse-Fortbildung für Mitarbeitende einer psychosomatischen Fachklinik, bei der anderen um eine Fortbildung für angehende und approbierte Psychotherapeuten. Die Trainings dienen neben der Erweiterung des Wissens und der Fähigkeiten (z. B. im Bereich der kultursensiblen Diagnostik), der Sensibilisierung interkulturell herausfordernder Situationen und Bewältigungsmöglichkeiten im klinischen Alltag sowie der Reflexion der eigenen kulturellen Orientierungssysteme. Aktuelle Entwicklungen verdeutlichen die zunehmende Integration interkultureller Angebote in die Aus-, Fort- und Weiterbildungscurricula in Deutschland.

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