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Gesamtübersicht

Interkulturelle Öffnung des psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgungssystems

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Akkulturationsstrategien von Migranten, aktuelle Versorgungsaspekte und gesundheitliche Perspektiven

Ausgabe: 2014: Heft 6 2014 (405-492)
Seiten: 434-438

Interkulturelle Öffnung des psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgungssystems

V. Knischewitzki (1, 2), W. Machleidt (2), I. T. Graef-Calliess (1, 2)

(1) Klinikum Wahrendorff, Abteilung Neue Versorgungskonzepte Forschung & Entwicklung; (2) Medizinischen Hochschule Hannover, Zentrum für Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie, Forschungsgruppe soziale und transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie

Stichworte

Migranten, interkulturelle Öffnung, interkulturelle Kompetenzen, Zugangshindernisse

Zusammenfassung

Obwohl Migranten mit 20% zahlenmäßig keine Minderheit in Deutschland darstellen, gehört eine adäquate kultursensible psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung nicht zum klinischen Alltag. Die Inanspruchnahme psychiatrisch-psychotherapeutischer Hilfen ist je nach Setting und Art des Angebots sehr unterschiedlich, wobei zahlreiche Zugangsbarrieren von Seiten des Gesundheitssystems und der Migranten die Inanspruchnahme erschweren. Mit dem Konzept der interkulturellen Öffnung sollen bestehende Zugangshindernisse systematisch abgebaut werden, um eine gleiche und gleich gute psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung für die migrantische Population zu gewährleisten. Neben dem Bereitstellen muttersprachlicher Informationen, dem Einsatz von Sprach- und Kulturmittlern, sollte die Förderung interkultureller Kompetenzen innerhalb der Behandlungsteams, vorangetrieben werden.

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